Botanischer Garten

Erreichbar mit dem ÖPNV: Haltestelle Botanischer Garten (Bus 25)

Vom alpinen Hochgebirge in bemooste Farnschluchten, vom Heilkräutergarten bis in die Wüstenei stacheliger Kakteen und zu fleischfressenden Pflanzen führen die Themengärten im Botanischen Garten in Kassel. Seit 2002 erweckt das Umwelt- und Gartenamt mit tatkräftiger Unterstützung durch Vereine und Förderer das Kleinod der Kasseler Gartenkunst wieder zu neuem Leben und die jährlich stattfindenden Pflanzenbörsen sind ein Muss für alle Gartenfreunde.

Öffnungszeiten:

Haupttor: Mo - So  8.00 - 19.30 Uhr
Südtor: Mo - Do 8.00 - 15.30 Uhr, Fr 8.00 - 12.00 Uhr, Sa - So geschlossen
Westtor: Mo - Do 8.00 - 15.30 Uhr, Fr 8.00 - 12.00 Uhr, Sa - So 9 - 15.30 Uhr

Weitere Informationen:

www.kassel.de
Freundeskreis Botanischer Garten Kassel e.V.

Zwölf Künstlerinnen und Künstler stellten im Park Schönfeld Skulpturen, Plastiken und Installationen unterschiedlichster Art in Kooperation mit dem BBK Nordhessen aus.


Diese Künstlerinnen und Künstler stellten im Botanischen Garten aus:

Angelika Oft-Roy
„Vier Frauen aus aller Welt“

Angelika Oft-Roy ist 1955 in Bonn geboren. Seit 1988 ist sie künstlerisch aktiv mit temporärer Anleitung in folgenden Techniken: Öl/ Acryl, Aquarell und Plastik.

Seit 1993 hatte sie zahlreiche Ausstellungen unter anderem im Landgericht und im Kreishaus in Kassel. Im Jahr 2017 war sie mit zwei Kunststreichen (Perfomances und Installation) an den Wasserspeieren am Königsplatz in Kassel präsent.

Der Schwerpunkt Ihrer künstlerischen Arbeit liegt in Projekten mit narrativem Konzept, der Mensch in Malerei und Skulptur, Malerei in und auf einer Plastik sowie Porträts.

Aktuell beschäftigt sie sich mit der Fragestellung: Wann ist der Mensch ein Mensch? Ganz im Sinne einer emotional poetischen Suche. Darüber hinaus beschäftigt sie sich weiterhin mit den Themen Weibliches erleben, der Farbrausch, die Fülle, der wilde ungezügelte Pinsel und dem Temperament in den Gefühlen.

„Die Einfachheit ist (noch) nicht mein Ding.“
 

Jean Boskja Missler

(geb. 1947) ist Bildender Künstler und Schriftsteller. Er lebt und arbeitet in Kassel.

Präsent war er bereits mit zahlreichen Ausstellungen und Publikationen im In- & Ausland.

Die im Botanischen Garten gezeigte Arbeit „POLES 7PI“ ist angelegt worden mit Zirkelschnur zu einem Kreis von 7 m Durchmesser. Der Abstand der 7 Stangen auf dem Kreisumfang beträgt den Wert von PI. Die Stangen zeigen Gemälde in Acrylfarben. Die Stangen deuten zum Himmel und bewegen sich im Wind.

www.homerbasalt.de

Kontakt über Facebook Messenger
 
Boskja Missler
„Poles 7PI“

Claudia Arndt
„ein-gebunden“

Claudia Arndt ist 1962 in Trier geboren. Während Ihrer Laufbahn war sie unter anderem tätig als Schauspielerin und Grafikerin. Zudem hat sie sich 1991 mit der LadenGalerie Eloise selbstständig gemacht, wo sie ihre eigenen Bilder verkaufte und sich mit dem Thema Möbel- und Raumgestaltung beschäftigte.

Nach einem Studium an der Kunstschule Blankenese in Hamburg und einem Studium an der Hochschule der Künstle in Berlin, erwarb Sie 2004 nach ihrem Referendariat ihren Abschluss zur Kunstpädagogin.

Seit 2009 arbeitet Claudia Arndt als freischaffende Künstlern und wohnt seit 2010 in Kassel.

Ihre aktuelle Arbeit „ein-gebunden“ besteht aus einen 43cm Stickrahmen mit bemalten Organza, Fotos, Haaren und Stoff.

www.claudia-arndt.com

contact@claudia-arndt.com

Hella Meyer-Alber
„Bubbles“

Hella Meyer-Alber ist 1971 in Schwäbisch-Hall geboren.

Nach ihrer Ausbildung 1993 zur Steinbildhauerin nahm sie an unterschiedlichen künstlerischen Weiterbildungen an der Bildhauerschule Müllheim und der Scuola do Scultura die Peccia teil.

Seit 1998 ist sie freischaffend im eigenen Atelier in Emmendingen, wo sie unter anderem auch Bildhauerkurse leitet.

Neben ihrer Teilnahme an verschiedenen Bildhauersymposien, präsentierte sie sich auch schon deutschlandweit bei diversen Ausstellungen in Galerien, Kunstmessen und Kunstfestival.

www.steinkunstholz.de
hella.meyer-alber@gmx.net
 
 

Hella Meyer-Alber
„Welle“

Hella Meyer-Alber ist 1971 in Schwäbisch-Hall geboren.

Nach ihrer Ausbildung 1993 zur Steinbildhauerin nahm sie an unterschiedlichen künstlerischen Weiterbildungen an der Bildhauerschule Müllheim und der Scuola do Scultura die Peccia teil.

Seit 1998 ist sie freischaffend im eigenen Atelier in Emmendingen, wo sie unter anderem auch Bildhauerkurse leitet.

Neben ihrer Teilnahme an verschiedenen Bildhauersymposien, präsentierte sie sich auch schon deutschlandweit bei diversen Ausstellungen in Galerien, Kunstmessen und Kunstfestival.

www.steinkunstholz.de
hella.meyer-alber@gmx.net

 

Ilka Christof
“Wasserdrachenwelten“  

Seit 2018 interessieren Ilka Christof vergängliche, „unedle“ Materialien als Untergrund für gegenständliche Ölmalerei. Dabei entdeckt sie gerade transparente Träger, die das Fluidum der Zeit mit der Dauerhaftigkeit der Ölfarbe konfrontieren.

Diese Kleinserien und Installationen komplementieren ihre langjährige informelle und ungegenständliche Malerei in Ölfarben und Eitempera auf Leinwand.
 
 

Hildegard Jaekel
„Gezücht“

Die Lust zu forschen und zu ordnen ist ein elementares menschliches Bedürfnis. So spielt man in den Laboratorien mit den Bausteinen des Lebens. Die künstlich geschaffenen, wachsenden, sich wandelnden Organismen beginnen ein Eigenleben, von dem man nicht weiß, ob man es kontrollieren kann.

Hier im Botanischen Garten wachsen neue Schwammarten in Aquarien heran – eine Allegorie.

Spongia vera grandiosa
Spongia damna damnis continantur
Spongia deliciosa casselensis
Spongia inferna

 

Ruth Lahrmann
„Tor“ und „Falter“

Ruth Lahrmann kommt aus Hamm in Westfalen und absolvierte eine handwerkliche Ausbildung als Steinmetz- und Steinbildhauerin. An der Werkkunstschule in Flensburg bildete sie sich als Gestalterin mit Schwerpunkt Bildhauerei weiter. Sie lebt in Kassel und ist freiberuflich als Bildhauerin tätig. Sie engagiert sich im Netzwerk Hammerschmiede sowie im Kunstbalkon und stellt regelmäßig aus.

Die beiden Skulpturen im Botanischen Garten sind Bestandteil der fünfteiligen Serie „Trias“ aus Cortenstahl aus dem Jahr 2000. Jede Skulptur ist aus mehreren dreiteiligen, rechteckigen Modulen zusammengesetzt, daher der Name „Trias“. Die Skulpturen hat Ruth Lahrmann als Beitrag zur konkreten, konstruktiven Kunst entwickelt. Die Titel „Tor“ und „Falter“ sind daher nur zur Unterscheidung der einzelnen Skulpturen gewählt und eigentlich nicht wesentlich. Cortenstahl ist ein hoch legierter Stahl, der für den Brückenbau entwickelt wurde. Er rostet nur oberflächlich, in der Tiefe setzt sich die Korrosion aber nicht fort. 
 

 

Kordula Klose
XII / 2011 Pyramide
XIII / 2011 Pyramide
XIV / 2011 Pyramide

Kordula Klose ist 1955 in Kassel geboren und beendete 1981 ihr Studium der Metallbildhauerei an der Kunstakademie Kassel.

Seitdem hat sie an zahlreichen Ausstellung wie zum Beispiel in der Messe Kassel, beim Kunstprojekt „Berggeschrei“ im Harz oder mit italienischen Künstlern in Cesena/ Forli teilgenommen.

„Plastik ist für mich aus der Fläche eroberter Raum; aufgebrochen, geknickt, geschlitzt gibt die Fläche Raum frei und definiert ihn zugleich.

Die Skulpturen im Botanischen Garten sind ein kleiner Querschnitt sowohl thematischer Arbeiten, Thema Pyramide als auch eine Skulptur, in der Raum durch Verschränkung und Flechtung von Stahlblechen aus einer Grundform heraus entsteht.“

www.kordula-klose.de
Kordula.Klose@gmx.de

Sabine Reyer
„Sapere aude"

www.effective-art.com
kontakt@sabinereyer.de
 

Ulrike Seilacher
„Slow down“ 

Ulrike Seilacher studierte an der Gesamthochschule Kassel Freie Kunst mit Schwerpunkt Keramik bei Prof. Ralf Busz und Young-Jae Lee. Nach mehrjährigen beruflichen Aufenthalten in Kolumbien und Tansania machte sie sich 2004 in Kassel selbstständig. Ihre tonwerkstatt betreibt sie im Königstor 10. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt bei der Holzbrandkeramik.

www.seilacher-keramik-kassel.de
          

Wladimir Olenburg

Wladimir Olenburg hat Elektrotechnik studiert und ist seit 1984 freiberuflich Bildender Künstler. Sein Arbeitsgebiet ist die Kunst am Bau, Installationen und Objekte.

Seit 1984 hatten viele seiner Arbeiten einen Zusammenhang zur Architektur. Für seine Arbeiten bevorzugt er als Material Glas und Metall.

Seine Arbeit im Botanischen Garten umfasst jeweils ein Feld mit massiven Glasstäben im oberen Bereich der beiden Zugänge im Bücherpavillon. Die Glasstäbe sind mit farbigen Folien beklebt und nutzen das optische Verhalten der Stäbe aus.

Künstler außerhalb des BBK

Wayne Parsonson
„Hugging couple“

Wayne Parsonson ist 1957 geboren und ist in Neuseeland wohnhaft.

Seine Skulpturen sind inspiriert durch Fauna, Flora und Kultur des Südpazifiks. Seit den 90er Jahren entstanden zahlreiche Werke aus einer ganz speziellen Betonmischung.

Die ausgestellten Werke wurden 2006 während eines Aufenthalts in Deutschland geschaffen.

Wayne Parsonson 
„Angle World“

Wayne Parsonson ist 1957 geboren und ist in Neuseeland wohnhaft.

Seine Skulpturen sind inspiriert durch Fauna, Flora und Kultur des Südpazifiks. Seit den 90er Jahren entstanden zahlreiche Werke aus einer ganz speziellen Betonmischung.

Die ausgestellten Werde wurden 2006 während eines Aufenthalts in Deutschland geschaffen.

Vielen Dank

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